3.000 NEUE KINDER ZUSÄTZLICH AUFGENOMMEN. ES WURDEN NUN INSGESAMT 14.000 MENSCHEN AUFGENOMMEN.

Aufgrund der Pandemie werden die Lebensmittel in Körben verteilt.

Von: Laureane Schimidt – FSF-Pressestelle

Seit Beginn der durch Covid-19 verursachten Pandemie musste das Projekt „Willkommen Mozambique“ der humanitären Organisation Brüderlichkeit ohne Grenzen (FSF) die Anzahl der angebotenen Mahlzeiten mit der  Anzahl der aufgenommenen Personen anpassen. „Wir gleichen aus, was wir haben, um so vielen Kindern wie möglich helfen zu können“, erklärt Projektkoordinator Alan Xavier.

Bis März wurden 11.000 Kinder in den FSF-Zentren aufgenommen, jetzt sind es schon 14.000, sagte Alan. Die Aufnahmezentren sind geschlossen und die Zubereitung von Mahlzeiten wurde ausgesetzt, um einer Infektion mit dem Coronavirus vorzubeugen. Die Lebensmittel (Reis und Bohnen) werden nun in Körben verteilt. Dies veranlasste, dass viele Familien, die nicht im Projekt registriert sind, die Zentren aufzusuchen, um zu versuchen, Lebensmittel nach Hause zu bringen. Deshalb wurden die Lebensmittel rationiert, so dass alle Menschen etwas zu essen bekommen.

„Viele erhalten die Lebensmittel immer noch nicht, weil wir keine Möglichkeit haben, es jedem anzubieten. Das ist eine große Herausforderung“, erklärt Alan. Neben der Suche nach Lebensmitteln muss die Projektkoordination das Budget anpassen. Es musste neu kalkuliert werden aufgrund von: hohem Dollarkurs , Anstieg der Lebensmittelpreise, 15% Steuer an die Regierung von Mosambik und anderen Herausforderungen.

„Mit dem heutigen Szenario könnten wir nicht mehr so kochen wie früher. Wenn wir zurückgehen würden, müssten wir in unseren Aufnahmezentren nur noch drei Mal pro Woche Mahlzeiten anbieten. Das wäre unser Plan, damit die Menschen, die von uns aufgenommen wurden, nicht hilflos dastehen“, erklärt die Koordinatorin und fügt hinzu: „Unsere Lösung ist, die Zahl der Patenschaften zu erhöhen, da sie diejenigen sind, die unsere Aktivitäten aufrecht erhalten.“

Durch die Patenschaft beginnt für unzählige Familien die Veränderung. „Der Einfluss auf die Orte, an denen die Brüderlichkeit present ist, ist sehr bedeutend. Es ist eine Verbesserung der extremen Knappheit der Hochschulbildung. Dieses Ergebnis resultiert aus einer einfachen Aktion, die mit einem ‚Essensteller‘ begonnen hat, die  sich durch Patenschaften ermöglicht wird. Das sorgt heute dafür,  dass die Kinder, die für einen Teller warmes Essen, arbeiten mussten, die  Universität besuchen können“, sagt Gründer-Präsident Wagner Moura Gomes.

Projekt „Willkommen Mozambique“ – in mosambikanischen Dörfern nimmt die Brüderlichkeit ohne Grenzen Kinder auf, die in extremer Armut leben, die meisten von ihnen sind Waisen von Eltern, die an HIV gestorben sind. In den 30 Aufnahmezentren, die von der humanitären Organisation unterhalten und verwaltet werden, herrscht eine Atmosphäre, die das brüderliche Zusammenleben fördet. Es werden  Essen, medizinische Versorgung, Hygieneberatung, Bildungs-, Freizeit- und Kulturaktivitäten angeboten. Es ist das Pionierprojekt der FSF.

Über die Brüderlichkeit ohne Grenzen – Die FSF ist eine humanitäre und nicht-staatliche Organisation mit Hauptsitz in Campo Grande (MS). Sie ist in Brasilien sowie international tätig. Die Instituition  hat 53 Arbeitszentren, unterhält Aufnahmezentren, bietet Nahrung, Gesundheit, Berufsausbildung, Bildung, nachhaltigen Landschaften, Bau von Häusern und umfasst auch Projekte für Kinder mit Mikrozephalie und seltenen Krankheiten.

Alle Arbeiten werden durch Spenden und hauptsächlich durch Sponsoring unterhalten. Mit 20 CHF pro Monat können Sie an einem Projekt beitragen und das Leben vieler Menschen verändern. Weitere Informationen erhalten Sie unter